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Halitsalz


Halitsalz

Halit (altgriechisch ὁ ἅλς, ἁλός „Salz“) ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der einfachen Halogenide. Es kristallisiert im kubischen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung NaCl und ist damit chemisch gesehen Natriumchlorid.

Halit entwickelt meist würfelförmige Kristalle und großflächige, körnige bis massige, selten auch faserige Mineral-Aggregate. In reiner Form ist Halit farblos und durchsichtig. Durch vielfache Lichtbrechung aufgrund von polykristalliner Ausbildung kann er aber auch weiß erscheinen und durch Fremdbeimengungen oder Gitterbaufehler eine graue, bräunliche, gelbe bis rote oder bläuliche Farbe annehmen, wobei die Transparenz entsprechend abnimmt.

Halit ist ein gesteinsbildendes Mineral und maßgeblich am Aufbau der SteinsalzLagerstätten beteiligt. Steinsalz ist ein monomineralisches Gestein, welches sich, bis auf geringe Beimengungen anderer Salzminerale wie Anhydrit, Gips, Sylvin und anderen, fast ausschließlich aus dem Mineral Halit zusammensetzt. Deshalb werden „Steinsalz“ und „Halit“ in der deutschen Umgangssprache trotz Ungenauigkeit häufig synonym verwendet.

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Halitsalz Foto bereitgestellt durch Wikipedia


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Kristallgitter von Halitsalz


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Eigenschaften von Halitsalz

Aufgrund seiner besonderen Struktur wird Halitsalz auch als Kristall- Salz bezeichnet  obwohl eigentlich jedes Salz im Grunde ein Kristall ist (Kristallstruktur auf atomarer Ebene). Auf atomarer Ebene ist die Kristall Gitterstruktur beim Halitsalz nahezu perfekt ausgeprägt was dazu führt dass Halitsalz auch immer im kubischer Form Bricht.

Neben der Essigsäure ist Steinsalz das älteste, uns bekannte Mittel zur Konservierung von Lebensmitteln.

Halit- Salze finden sich meist in transparenter Erscheinung.
Die größten dieser Salzkristalle findet man in Thüringen diese haben dort eine Länge von über 90 cm.

Halitsalz ist auch im historischen Kontext unter dem Namen weißes Gold bekannt und war demnach nur Adeligen vorbehalten. Im 14. Jahrhundert wurde Salz so hoch gehandelt wie Gold.
Dieser Umstand hörte erst mit der Erschließung ergiebieger Salzlagerstätten in Süd- & Mitteleuropa auf.


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